Was leistet ein Report in SchILD-NRW 3?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Report in SchILD-NRW 3 ist eine Vorlage, die beschreibt, wie Daten aus der Datenbank zu einem Dokument zusammengesetzt und ausgegeben werden sollen.

Ein Report enthält daher sowohl

als auch

Zum Beispiel könnte ein Report folgende Anweisung enthalten:

    [VORNAME] [NACHNAME], [GEB_DATUM]

Die Begriffe in den eckigen Klammern stehen beispielhaft für Datenbankfelder. Beim Ausführen des Reports werden diese Felder für jeden ausgewählten Schüler mit den tatsächlichen Daten gefüllt.

Sind beispielsweise die Schüler „Simon Müller“ und „Lisa Heinz“ ausgewählt, würde das Ergebnis wie folgt aussehen:

    Simon Müller, 09.08.2019
    Lisa Heinz, 23.07.2019

Beispiel: Klassenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Beispiel soll eine Klassenliste analysiert werden.

Der Report „Klassenliste“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anweisung, eine Klassenliste zu erzeugen.

In der Kopfzeile wird die Darstellung der Klassenliste festgelegt. Diese Kopfzeile ist farblich formatiert (blau/weiß) und bleibt bei der Ausgabe unverändert.

In der Zeile darunter befinden sich Datenfelder. Im Beispiel ist das Feld NameVorname hervorgehoben.

Jedes Datenfeld gehört zu einer Datenquelle. Die Datenquelle Schueler enthält z. B. Informationen wie

und weitere Stammdaten.

Im Bild ist die Datenquelle Schueler oben links ausgewählt. Wurde eine Datenquelle ausgewählt, kann im danebenliegenden Dropdown ein konkretes Datenfeld gewählt werden, hier im Beispiel NameVorname.

Der Report ruft zusätzlich weitere Felder ab, u. a.


Klassenliste drucken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erzeugen eines Reports aus einer fertigen Vorlage.

Zunächst wird im Container die Gruppe ausgewählt, auf die der Report angewendet werden soll. Im Beispiel ist dies die Klasse 5a.

Anschließend wird der Karteireiter Reportverwaltung geöffnet und in der Ordnerstruktur der gewünschte Report ausgewählt. Im Beispiel wird der Report Schüler-Klassenliste Geburtstagsliste mit einem Doppelklick gestartet.


Wahl der Ausgabe und ob die ganze Gruppe verarbeitet werden soll.

Über die Auswahl Ausgabe kann nun festgelegt werden, ob der Report sofort gedruckt oder zunächst als Vorschau angezeigt werden soll. Im Beispiel wird die Option Vorschau gewählt.


Die Klassenliste als Ergebnis.

In der Vorschau ist zu sehen, wie die festen Elemente des Reports (z. B. Kopfzeile) unverändert erscheinen, während die darunterstehenden Zeilen für jeden Schüler individuell aus der Datenbank befüllt werden.

Zusätzlich kann ein Report so konfiguriert werden, dass u. a. ausgegeben werden:


Komplexe Reports – zum Beispiel Zeugnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Zeugnis als Beispiel für einen komplexen Report.

Bei komplexen Reports wie Zeugnissen ist der Aufbau mehrstufig. Ein Hauptreport kann dabei weitere Unter-Reports aufrufen. Über Berechnungen und unterschiedliche Datenquellen wird das endgültige Dokument erzeugt.

📚Beispiel
Bei einem Zeugnis werden z. B. Leistungen aus mehreren Datenquellen zusammengeführt, abhängig vom aktuellen Abschnitt, den Fächereinstellungen und ggf. Abschlussregelungen.


In einem Zeugnis werden mehrere Seiten in einem Report erzeugt.

Ein Zeugnis besteht mindestens aus zwei Seiten (Vorder- und Rückseite). Auf der ersten Seite erscheinen in der Regel die Leistungsdaten der Fächer, die für den Druck konfiguriert sind. SchILD-NRW 3 berücksichtigt darüber hinaus Besonderheiten, z. B. im Jahrgang 10 unterschiedliche Abschlussregelungen oder Lernbereichsnoten.

Über die Kopfzeile des Vorschaufensters können Zoomfaktor und Seitenwechsel gesteuert werden.


In einem Zeugnis werden mehrere Seiten in einem Report erzeugt.

Auf der zweiten Seite werden im aktuellem Halbjahr gesetzte Bemerkungen oder Zuweisungen ausgegeben. Weiterhin lässt sich konfigurieren, wie die Unterschriften dargestellt werden sollen (z. B. mit Amtsbezeichnungen oder Vor-/Nachnamen). Diese Einstellungen werden über eine separate .ini-Datei gesteuert, die mit den Zeugnissen ausgeliefert wird.

💡Hinweis
Ein häufiges Fehlerbild: Das Entlassdatum erscheint als „30. Dezember 1899“. Dieses Datum bedeutet, dass für den aktuellen Abschnitt kein gültiges Datum gesetzt ist. Reports geben grundsätzlich das aus, was in der Datenbank hinterlegt ist.