Der folgenden Artikel beinhaltet Hinweise zur Installation der SchulVerWaltungsSoftware, zu der auch SchILD-NRW 3 gehört. Eine detaillierte Anleitung wird vor der Veröffentlichung der neuen SchILD-NRW-Version herausgegeben.

Programmbausteine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trennung von Frontend-Applikation, Logikserver und Datenbankserver

Die neue SchILD-Version besteht nicht mehr aus zwei, sondern aus vier Programmbausteinen.

Hinweis
Beachten Sie bitte unsere Videoanleitungen zur Installation des SVWS-Servers und von SchILD-NRW 3 in diesem Wiki.


Datenbank und Installation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datenbank-Schemata[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter Datenbank-Schema versteht man eine vorstrukturierte, leere Datenbank. In der leeren Datenbank sind also schon alle Tabellen und deren Abhängigkeiten angelegt, jedoch noch keine Daten enthalten.

In einer MariaDB können mehrere Schemata liegen, die dann einer einzelnen SVWS-Datenbank einer Schule entsprechen, auf die dann mit dem SchILD-Client zugegriffen werden kann.

In großen Systemen, etwa kommunalen Rechenzentren oder kommerziellen Rechenzentren, könnten noch weitere Schemata in der MariaDB laufen, die dann anderen Schulen gehören oder gar nichts mit Schulen zu tun haben.

Die unterschiedlichen Nutzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Achtung!
Über SchILD-NRW lassen sich Benutzergruppen mit Rechten definieren und SchILD-Nutzern zuweisen. Hierüber lassen sich auch sehr hohe Rechte vergeben. Achten Sie bitte darauf, dass Sie auch über Benutzergruppen nur Rechte an Nutzer vergeben, die diese benötigen und haben sollen!

Die Ordnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Sicherheit des Betriebssystems zu gewährleisten, stattet Windows die unterschiedlichen Ordner mit unterschiedlichen Rechten aus. Der SVWS-Server und SchILD-NRW 3 fügen sich hier in diesem Sinne korrekt ein. Für die Benutzung des SVWS-Servers und SchILD-NRW werden vier unterschiedliche Verzeichnisse verwendet.

Systemvoraussetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Systemvoraussetzungen unterscheiden sich geringfügig von den Systemanforderungen, die für Schild-NRW 2 gültig sind:

Datenbankstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Datenbankstruktur für SchILD-NRW 3 wurde grundlegend geändert und zukunftsfähig aufgebaut. Während der Installation des SVWS-Servers können bestehende Access-, MariaDB, MySQL- und MSSQL-Datenbanken in die neue Struktur migriert werden, so dass ein Umstieg von SchILD-NRW 2 zu SchILD-NRW 3 nahtlos möglich ist.

Nicht unterstützte Systeme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Installation auf einem NAS wird nicht unterstützt.

Installationsübersicht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Installation innerhalb eines Verwaltungsnetzwerks.

Der SVWS-Server ist innerhalb des Verwaltungsnetzwerkes der Schule zu installieren.

Der SVWS-Server selbst läuft er auf einer den - in Bezug auf Hardware und Software - Systemanforderungen entsprechenden MS-Windows- oder Linux-Umgebung.

Er stellt die MariaDB und eventuelle Dateifreigaben zur Verfügung. SchILD-NRW 3 kann zentral auf dem Server und per Dateifreigabe aufgerufen werden oder einzeln auf Klienten installiert werden.

Die Kommunikation mit den Klienten läuft über die REST API und ist über HTTPS auf Port 443 zu erreichen. Bei der Installation kann ein Zertifikat erstellt werden, welches in MS Windows hinzuzufügen ist.

Die Klienten greifen entweder über die Weboberfläche oder ein Klient-Programm wie SchILD-NRW 3 auf den Server zu.

Achtung!
Achten Sie darauf, dass der SVWS-Server weder vom pädagogischen Netzwerk der Schule noch direkt von außen über das Internet zu erreichen ist!

In kleinen Schulen sind auch Einzelplatzinstallationen möglich, bei denen der SVWS-Server mit der MariaDB und der SchILD-NRW-3-Installation auf dem einzelnen Arbeitsplatzrechner laufen.

Für Dateiaustausche und Zugriffe, sind entsprechende Dateifreigaben einzurichten.

Nur die Klienten haben hier als normale Rechner des Verwaltungsnetzwerkes Zugriff auf das Internet.

Nutzer und Kennwörter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Verhältnis der Nutzer und Kennwörter der MariaDB, des Schemas und der SchILD-NRW-Nutzer.

Das Konzept von SchILD-NRW 3 sieht vor, die Datenbanken von anderen Anwendungen oder Schulen abzuschotten, die ebenfalls auf der MariaDB laufen und auch innerhalb von SchILD-NRW Nutzerrechte vergeben zu können.

MariaDB-root[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Sicht der Datenbank-Administration sind zwei Nutzer relevant: Der Root-Nutzer der MariaDB dient dazu, einzelne Datenbankschemas - also etwas unpräzise einzelne "Schul-Datenbanken" - anzulegen oder zu löschen. Zuerst einmal ist ein Schema einfach nur die leere Struktur einer Datenbank und ein Name. Jedes Schema entspricht hier somit im Regelfall der Datenbank einer Schule.

Geht dieses Kennwort verloren, laufen die Datenbanken zwar noch, das Passwort kann aber weder angesehen noch verändert werden. Es können auch keine Schemas neu angelegt oder entfernt werden.

Der weitere Nutzer ist der

Schema-Admin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Administrator-User von jedem dieser Schemas, per Standard wird dieser Nutzer svwsadmin genannt, ist aber veränderbar. Für mehrere Schemas können unterschiedliche svws-Admins angelegt werden, es können aber auch mehrere Datenbanken von einem solchen Nutzer verwaltet werden.

Die Verwendung unterschiedlicher Nutzer für unterschiedliche Schemas auf der gleichen MariaDB dient dazu, unterschiedliche Datenbanken voneinander zu trennen. Das können unterschiedliche Schulen eines Schulträgers sein, der alle Schulen zentral auf einer Serverarchitektur laufen lässt. In großen Rechenzentren könnten aber auch weitere Datenbanken auf der MariaDB laufen, wie zum Beispiel KFZ-Zulassungsstellen, Standesämter oder beliebige andere Dienste öffentlicher, geschäftlicher oder privater anderer Kunden.

Die jeweiligen Zugangsdaten werden im Arbeitsverzeichnis von SchILD-NRW 3 im Ordner "Connection-Files" als [schema].con als Hash hinterlegt und von SchILD-NRW genutzt, um technisch auf die Datenbank zuzugreifen.

Hinweise zu den unterschiedlichen Ordnern:

Über diesen Schema-Nutzer kann direkt auf die jeweilige SchILD-Datenbank (das Schema) zugegriffen werden, um im Bedarf ein SchILD-Administrator-Kennwort (SchILD-Nutzer) zurückzusetzen.

Wichtig!
Beachten Sie, dass für eigenmächtig veränderte Datenbanken unter Umständen kein Support mehr übernommen werden kann. Kontaktieren Sie bitte in einem solchen Fall unbedingt die Fachberatung der betroffenen Schule.

SchILD-Nutzer (Administrator)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

SchILD-Nutzer mit ihren Rechten sind für Schulträger/IT nur bedingt relevant. In der Regel dürfte sich die IT einen Administrator-Nutzer in SchILD-NRW anlegen, so dass im Zweifel Benutzer gesperrt oder neu angelegt und Kennwörter neu gesetzt werden können, ohne manuell in der Datenbank tätig zu werden.

Die konkreten Rollen mit ihren jeweiligen Rechten werden innerhalb von SchILD-NRW vergeben und sind schulintern zu organisieren. Der SVWS-Server verwaltet diese Nutzer mit ihren Rechten, daher gelten diese auch für die Zugriffssteuerung über Webinterfaces oder andere Client-Programme.

Die in den Schulen für die SchILD-Administration verantwortlichen Personen können hierzu die Artikel zum Benutzermanagement von SchILD-NRW konsultieren.